Warnmeldung Cyberangriffe: KRACK!

WLAN-Standard WPA2 angreifbar

Der WLAN-Verschlüsselungsstandard WPA2, der in vielen WLAN-Netzen zur Verschlüsselung der übermittelten Daten sorgt, ist nicht mehr sicher. Der Onlinedienst „Ratgeber Internetkriminalität“ des Landeskriminalamtes Niedersachsen warnt in einer Meldung vor den Gefahren. Er rät dazu, auf Update von Herstellern zu achten und diese sofort aufzuspielen. Sensibler Datenverkehr sollte bis dahin in WLAN-Netzen vermieden werden.

Hier die komplette Meldung:

„ … über die Sicherheit der WPA2-Verschlüsselung von WLAN. Die Buchstaben WPA stehen hier für WiFi Protected Access. Nun wurde diese Verschlüsselungsart offensichtlich so geknackt, dass sämtliche Geräte, die diese Methode im WLAN nutzen, gefährdet sind. Diese Angriffsart wird auch als KRACK-Attacke bezeichnet. Hiervon betroffen sollen besonders Android- und Linux-Geräte sein. Windows- und Mac-Nutzer seien derzeit nicht im vollen Umfang gefährdet, da hier die Hersteller die WPA2-Verschlüsselung falsch implementiert haben sollen, so die Aussage der Computerbild.

  • Es wird angeraten, auf sensiblen Datenverkehr im WLAN zu verzichten, solange die Lücken nicht behoben sind.
  • Alternativ sollten LAN-Verbindungen oder WLAN-Verbindungen unter Nutzung von VPN-Diensten genutzt werden. VPN steht für Virtuelles Privates Netzwerk, welches eine zusätzliche Verschlüsselung der Daten innerhalb des Netzverkehrs bedeutet. Diese Dienste sind von kostenfrei bis kostenpflichtig in verschiedensten Varianten erhältlich.
  • Zudem sollten Sie verschlüsselte Webseiten nutzen. Achten Sie bei Ihren Verbindungen auf das https!
  • Ein Rückschritt auf ältere Verschlüsselungsmethoden von WLAN sollte nicht durchgeführt werden. WPA und WEP sind hier keine Alternative, da diese in kürzester Zeit überwältigt werden können.
  • Nutzen Sie, soweit von den Herstellern bereitgestellt, die Updates, die diese Sicherheitslücken betreffen.
  • Alle Geräte, die diese Methode im WLAN nutzen, sind gefährdet. Dies könnten auch die IoT-Geräte (Internet of Things), wie Smarthome-Lampen usw. betreffen.“

Weitere Informationen unter:

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